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Nichtraucher-Initiative zeigt Helmut und Loki Schmidt an

 
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BSM84
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 14.04.2005
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BeitragVerfasst am: 25.01.2008 16:23    Titel: Nichtraucher-Initiative zeigt Helmut und Loki Schmidt an Antworten mit Zitat

Zitat:
Hamburg
Nichtraucher-Initiative zeigt Helmut und Loki Schmidt an

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Altkanzler Helmut Schmidt und dessen Ehefrau Loki. Die Nichtraucher-Initiative Wiesbaden hat Strafanzeige wegen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das seit dem 1. Januar 2008 in der Hansestadt geltende Rauchverbot erstattet. "Wir prüfen das rechtlich", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Rüdiger Bagger, am Freitag und bestätigte entsprechende Zeitungsberichte. Ob dem Paar eine Strafe drohe, konnte er nicht sagen. Der Vorsitzende der Nichtraucher-Initiative, Horst Keiser, ärgert sich nach eigener Aussage schon seit Jahrzehnten über das exzessive Rauchen des Ehepaares Helmut und Loki Schmidt in der Öffentlichkeit. Die Fernsehbilder des 89 Jahre alten Altkanzlers und seiner 88-jährigen Frau beim Neujahrspunsch in der "Komödie Winterhuder Fährhaus" vom 6. Januar hätten ihm endgültig den Kragen platzen lassen, so Keiser zu NDR 90,3.

Schmidt habe erst am Donnerstag von der Strafanzeige durch eine Information der Nichtraucher-I nitiative an die Medien erfahren, sagte die Sekretärin der Altbundeskanzlers, Rosemarie Niemeier. Er werde sich dazu aber nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft habe Schmidt wegen der Sache noch nicht kontaktiert.

Keine Ermittlungen gegen "Fährhaus"-Leitung
Der Verein erstattete den Zeitungen zufolge ebenfalls Anzeige gegen den Leiter des "Winterhuder Fährhauses", Michael Lang. Das ungesetzliche Verhalten sei in dem Theater unterstützt worden, so der Vorwurf. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Bagger, sagte der "Bild", dass gegen Lang nicht ermittelt werde, da ein Verstoß gegen das Rauchverbot lediglich eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat darstelle. Anders verhalte es sich beim Vorwurf der Körperverletzung, den die Initiative gegen das Ehepaar Schmidt erhebt. In diesem Fall müsse die Staatsanwaltschaft aktiv werden. Im Paragraf 223 des Strafgesetzbuches heißt es: "Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."

"Wenn wir feststellen, dass es keine Straftat ist, geben wir den Fall ab an die zuständige Ordnungsbehörde. Dies muss dann ermitteln, ob eine Ordnungswidrigkeit vorliegt", erklärte Bagger. "Dieser Fall ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, mit welchen Sachen sich eine Staatsanwaltschaft beschäftigen muss", sagte er der "Bild". In einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik könne jeder jeden anzeigen. Dies gelte in diesem Fall auch, obwohl kein Mitglied der Initiative bei dem Empfang persönlich anwesend war.

Appell an den Altbundeskanzler
Keiser appellierte im Gespräch mit NDR 90,3 an den Altbundeskanzler, mit dem Rauchen in der Öffentlichkeit aufzuhören: "Gerade im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen wäre das ganz wichtig." Jegliche Toleranz höre auf, wenn Menschen mit ihrem Tun andere nicht nur belästigten, sondern auch krank machten. Und gerade Helmut Schmidt, der stark in der Öffentlichkeit stehe, müsse wissen, was es bedeute, wenn Gesetze über mehrere Jahre missachtet und gebrochen würden. Kinder und Jugendliche könnten ohne Vorbilder nicht lernen, was Gesetze bedeuten und wie sie einzuordnen seien. Seine Anzeige sehe er selbst als wenig erfolgversprechend an. Es gehe mehr darum, ein Zeichen zu setzen.

Als Krisenmanager einen Namen gemacht
Helmut Schmidt war von 1974 bis 1982 Bundeskanzler und zuvor von 1969 bis 1972 Verteidigungsminister. Während der Hamburger Sturmflut 1962 machte sich der damalige Innensenator als Krisenmanager bundesweit einen Namen. Loki Schmidt war früher Lehrerin und gründete später die "Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen".

Stand: 25.01.2008 13:00

http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/helmutschmidt16.html
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