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Zapfmeister 2, Co2 Verlust

 
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karstenrd
Neuling
Neuling


Anmeldungsdatum: 03.10.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 03.10.2009 11:21    Titel: Zapfmeister 2, Co2 Verlust Antworten mit Zitat

Hallo Forumsgemeinde,

nach einiger Zeit des mitlesens habe ich mich dazu entschlossen den Zapfmeister2 mal auszuprobieren.
Mittwoch kam er dann, gleich zusammengebaut, gekühltes Faß rein, alles Klasse, Bier mit 0,8 Bar gezapft, schmeckt gut, sieht gut aus.
Verarbeitung ist ein bisschen "plünig", aber meiner Meinung besser als beim Biermaxx, so nun zu meinem Problem:
Das Faß ist jetzt halb leer, heute habe ich dann festgestellt das ich nur noch einen Druck von 0,3 Bar auf der Anlage habe, gestern war noch alles ok (0,8 Bar).
Wie krieg ich jetzt raus wo das CO2 geblieben ist?, oder kann es sein das die neue Wassermaxx Patrone nicht voll gefüllt war?
Ein zischen oder ähnliches ist und war auch nirgendwo zu hören.

Gruß
Karsten
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BSM 4836
Brauereichef
Brauereichef


Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 12850
Wohnort: Halle (Saale)

BeitragVerfasst am: 03.10.2009 12:10    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Hallo karstenrd und zunächst einmal herzlich Willkommen in diesem Forum Applaus

Um die Dichtigkeit der CO2-Versorgung zu testen, ist es immer noch die einfachste Art, alle Verbindungsstücke mit Spülmittellösung abzupinseln und zu schauen, ob sich Bläschen bilden.
Natürlich kann es auch sein, dass die Flasche nicht voll war oder Du beim Anschließen CO2 vergeudet hast. Ich würde Dir raten, das mal mit der nächsten - vollen - Flasche zu überprüfen.
Auf jeden Fall wünsche ich Dir noch viel Spaß mit dem Zapf-Meister und viel Spaß hier im Forum Wink

P.S.: Schreib doch bei Gelegenheit [hier] mehr über Dich oder trage Deinen Wohnort [hier] ein Idea

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slia
Brauereichef
Brauereichef


Anmeldungsdatum: 08.11.2007
Beiträge: 1167
Wohnort: Schleswig

BeitragVerfasst am: 03.10.2009 18:10    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

BSM 4836 hat Folgendes geschrieben:
Hallo karstenrd und zunächst einmal herzlich Willkommen in diesem Forum Applaus


dito von hier Prost!

Immer und ewig scheint das Hauptproblem der CO2 Druckverlust zu sein.

Nun kostet so eine Anlage ja nicht alle Welt, trotzdem sollte der Nutzer doch erwarten können, daß die Anlagen zumindest dicht sind.

Ich verstehe nicht, wieso das nicht machbar sein sollte. Liegt es nur an dem billigen Material? Wie kann man Zapfanlagen in den Verkauf geben, bei denen Mängel in ihrem ureigenen Zweck fast die Regel sind? Crying or Very sad

Man stelle sich mal vor, ein Taucher wäre von so einer Qualität abhängig?

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MFG SLIA
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Pustekuchen
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 14.05.2008
Beiträge: 2492
Wohnort: Herscheid-City

BeitragVerfasst am: 04.10.2009 10:09    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

es ist wohl heutzutage ein gängiges Problem, das Produkte für den privaten Gebrauch nicht die Qualität haben, die man bei professionellen Geräten schlicht voraussetzt. Dies hat verschiedenen Ursachen, denke ich. Da heute die modernen Konsumenten sich immer mehr darum bemühen, Dinge, die sie sich anschaffen wollen, als "Schnäppchen" zu ergattern, wird die produzierende Zunft in eine Preisschlacht geschickt, die sie dazu zwingt, schon bei der Herstellung ein Höchstmaß an Einsparung zu erreichen. Das dies nicht immer der Qualität der Produkte zuträglich ist, sollte jedem einleuchten.
Ein weiterer Aspekt für die Qualität eines Produkt ist heutzutage die immer weiter voranschreitende Spezialisierung der Firmen. Es wird nicht mehr alles aus einer Hand gemacht, sondern jede Komponente wird in einem anderen Unternehmen gefertigt und dann letztlich irgendwo zusammen montiert. Da aber alle Teile gewissen Fertigungstoleranzen haben, kann es vorkommen, das Dinge, die ansich zusammen passen sollten, nicht optimal miteinander fügbar sind. Stellen wir uns einmal einen Dichtring vor, der in seinem Durchmesser an der untersten Grenze seiner Toleranz hergestellt wurde. Diesen bauen wir in einen Dichtsitz ein, der an der äussersten oberen Grenze seiner Toleranz liegt. Zunächst wird das sicher noch irgendwie funktionieren, aber nach einer Weile, wenn das Material des Dichtrings ein wenig seiner Elastizität verliert, wird es dann schnell zu kleinen Leckagen im Dichtungsbereich kommen. Hier kann man sich dann helfen, indem man einen Dichtring besorgt, der ein wenig dicker ist, damit sollte die erfordrliche Dichtigkeit wieder herstellbar sein. Diese Dichtungen gibt es im Industriebedarfgeschäft um die Ecke in allen möglichen Größen.

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süffige Grüße, BSM 7078
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slia
Brauereichef
Brauereichef


Anmeldungsdatum: 08.11.2007
Beiträge: 1167
Wohnort: Schleswig

BeitragVerfasst am: 04.10.2009 10:53    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

einleuchtende Erklärung, Pustekuchen Very Happy

Nur sollte der Konsument einen gewissen Qualitätstandard erwarten dürfen, zumindest wenn er sein Produkt als Meister bezeichnet.

Muß man sich schon nach dem ersten Gebrauch um Ersatzteile kümmern?

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MFG SLIA
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BSM 4836
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 12850
Wohnort: Halle (Saale)

BeitragVerfasst am: 04.10.2009 12:54    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Genau dem von Pustekuchen genannten Preisdruck schreibe ich viel Mist zu, der derzeit abgeliefert wird. Vom minderwertigen Gerät bis hin zum Betonkrebs der neuen Autobahn A14.
Jeder fährt seine Qualität und seine Preise bis zur untersten Toleranzgrenze herunter. Was soll da dann schon herauskommen ???
Niedrige Preise, schlechte Qualität, Entlassungen, Billigimporte aus China, die noch billiger sind ...

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Ralleff
Lagerarbeiter
Lagerarbeiter


Anmeldungsdatum: 01.08.2006
Beiträge: 83
Wohnort: Bochum

BeitragVerfasst am: 04.10.2009 16:24    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Ich habe die Erfahrung gemacht, das das CO2 häufig an der Fassdichtung entweicht.
Je nach Verschluß kann da schon mal CO2 durchflutschen.
Die Kombiverschlüsse nehme ich z.B. immer aus den Fässern (Frankenheim Alt, Paulaner Weizenbier) herraus und ersetzte sie durch die grauen Standartdichtungen.
Durch so eine schlechte Dichtung ist mir auch schon mal eine CO2 Flasche, bei meinem Zapfmeister I, flöten gegangen.
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karstenrd
Neuling
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Anmeldungsdatum: 03.10.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 10.10.2009 08:53    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Hallo und danke für die Antworten, sorry das ich mich erst jetzt wieder melde, hab momentan einfach zuviel um die Ohren.

Den Fehler habe ich jetzt gefunden, eigentlich ganz banal, der Druckminderer war nicht weit genug auf die Patrone geschraubt, dadurch wurde das Ventil der Co Flasche nur ganz leicht geöffnet, das hat die ersten Tage funktioniert und dann war der Druck weg.
Man muß den Druckminderer wirklich mit einem Schraubenschlüssel richtig fest anziehen, dann peift es allerdings durch das Gewinde an der Patrone, da scheinen doch die Toleranzen zwischen Dichtung/Patrone/Druckminderer zu groß zu sein.
Abhilfe hat etwas Spüli auf der Dichtung und Teflonband am Gewinde gebracht, jetzt ist das Ding dicht.

Viele Grüße
Karsten
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BSM 4836
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 12.05.2006
Beiträge: 12850
Wohnort: Halle (Saale)

BeitragVerfasst am: 10.10.2009 11:39    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Hallo Karsten, die Abhilfe hat dabei wohl weniger das Spüli gebracht.
Es hat dir lediglich gezeigt, wann der richtige Anschraubdruck erreicht war, damit es dicht ist.
Und ich hoffe doch, dass du CO2 und nicht CO nimmst Wink

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karstenrd
Neuling
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Anmeldungsdatum: 03.10.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 11.10.2009 13:17    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

natürlich co2 Wink, da war ich zu schnell

Gruß
Karsten
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Pustekuchen
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 14.05.2008
Beiträge: 2492
Wohnort: Herscheid-City

BeitragVerfasst am: 11.10.2009 13:57    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

...na, dann sind wir beruhigt. Laughing
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süffige Grüße, BSM 7078
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mittelhessen
Lagerarbeiter
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Anmeldungsdatum: 13.11.2007
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 27.05.2010 19:31    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Muss man denn beim Verlust einer komplett gefüllten CO2-Flasche (372 ml) gesundheitliche Schäden befürchten, wenn einem das über Nacht in einem unbelüftetem Raum passiert oder ist die Menge dafür zu gering, so dass du ein finanzieller Schaden entsteht?

Bei welchem Druck empfiehlt es sich die 5 Liter-Dose "übernachten" zu lassen? Beim Zapfdruck oder besser etwas niedriger? Ich meine mal gelesen zu haben, dass ein sehr niedriger Druck von etwa 0,2 Bar dafür völlig ausreichend wäre, kann aber nicht sagen, ob das stimmt. Aber bei einem niedrigen Druck dürfte meiner Meinung nach zumindest der Verlust geringer werden.
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slia
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 08.11.2007
Beiträge: 1167
Wohnort: Schleswig

BeitragVerfasst am: 27.05.2010 20:23    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Dazu gibt es Beiträge.
Gefahr durch CO2

Mit der Suche findest du noch mehr.
So ganz ungefährlich ist dei Handhabung unseres Treibgases nicht.

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MFG SLIA
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mittelhessen
Lagerarbeiter
Lagerarbeiter


Anmeldungsdatum: 13.11.2007
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 28.05.2010 10:03    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Danke für den Link! Der Beitrag ist meiner Meinung nach gut verfasst und hilfreich!
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