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Zapfkühlschrank - zuviel Druck - Bierleitung zu kurz?

 
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Plörrbräu
Neuling
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Anmeldungsdatum: 28.05.2014
Beiträge: 5
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: 19.06.2014 12:53    Titel: Zapfkühlschrank - zuviel Druck - Bierleitung zu kurz? Antworten mit Zitat

Liebe Gemeinde,

nachdem ich bislang lesendes Mitglied war und dadurch viel gelernt habe, wollte ich meinen Umbau des Zapfkühlschrankes + Theke vorstellen.

Leider habe ich ein Problem mit dem Druck: Das Bier schiesst regelrecht aus dem Hahn.
Es schmeckt soweit ganz Ok, hat aber viel zu viel Schaum.

Dabei bin ich noch nicht mal bei 0,9 Bar, wobei lt. Sättigungsdruck bei 5° Kühlschranktemperatur der Druck bei 1,2 bar liegen sollte.

Als Zapfhahn setze ich einen Kompensatorzapfhahn ein von Zerfass SK196-002.

Die Bierleitung ist ca. 1m lang.

Ich vermute dass die Bierleitung zu kurz ist. Question

Wenn diese Annahme korrekt ist, wie lang sollte diese verlängert werden, ohne zuviel Nachtwächter zu produzieren?

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Beste Grüße

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Zuletzt bearbeitet von Plörrbräu am 19.06.2014 14:14, insgesamt 4-mal bearbeitet
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Plörrbräu
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Anmeldungsdatum: 28.05.2014
Beiträge: 5
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: 19.06.2014 12:56    Titel: Theke Antworten mit Zitat

So hier noch die komplette Theke.
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slia
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Anmeldungsdatum: 08.11.2007
Beiträge: 1159
Wohnort: Schleswig

BeitragVerfasst am: 19.06.2014 15:15    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Gratulation, das sieht mal sehr gelungen, man möchte fast sagen professionell aus. Applaus

Ich zapfe gelegentlich auch aus einem Kühlschrank mit ähnlicher Ausstattung bei einer Bierleitungslänge von ungefähr einem Meter, ohne die beschriebenen Probleme zu haben.

Wie schaut es mit dem Innendurchmesser der Bierleitung aus? Ideal könnte 7x12 mm oder dünner sein.

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Plörrbräu
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Anmeldungsdatum: 28.05.2014
Beiträge: 5
Wohnort: Essen

BeitragVerfasst am: 19.06.2014 15:55    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Danke erstmal.

Die Bierleitung hat einen Durchmesser von 7x12mm.

Ich habe noch ein bisschen rumprobiert, ich denke es liegt ein Defekt am Einstellring vor. Hahn + Schanksäule waren halt gebraucht.

Der Kompensator bzw. dessen Funktion sind mir ein bisschen rätselhaft.
Habe das Ganze mal auseinandergebaut.

Der Kompensator hat Längsrillen und durch den Einstellhebel wird der Kompensator im Hahn gedreht. Im Hahn selbst sehe ich aber keinerlei Gegenstück zu den Rillen Question

Ich hatte bislang vermutet der Kompensator wird vor bzw. zurückgeschoben und dadurch der Bierfluss reguliert. Es scheint aber so zu sein, dass er lediglich gedreht und ein klein wenig vor / zurückgeschoben wird.

Wäre natürlich mal gut einen original Kompensator für den SK 196-002 zu sehen

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slia
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 08.11.2007
Beiträge: 1159
Wohnort: Schleswig

BeitragVerfasst am: 20.06.2014 08:25    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Vieles mag sich im Leben ändern, vielleicht auch der Zerfass Kompensator.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass dann die Serien Nr. 106-002 gleich bliebe.

Hab mal eben bei 3 Zerfass 106-002 in verschiedenen Baulängen nachgeschaut: keinerlei Rillen vorhanden!!! Der Durchfluss wird durch Vor- und Zurückschieben des Kolbens beeinflusst.Wie man es sich vorstellt.
Bin zu weiteren Auskünften gern bereit, scheue mich aber aus Bequemlichkeit, ein Foto zu machen.

Ob der falsche Kolben im Hahn steckt?

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Plörrbräu
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BeitragVerfasst am: 21.06.2014 16:08    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Hallo Slia,

das kommt meiner Vermutung nahe. Da ich den Hahn vor langer Zeit erstanden habe, ist hier eine Reklamation nicht mehr möglich.
Habe das Teil noch mal auseinandergenommen und gesäubert und zumindest das Problem vekleinert, schiesst jetzt nicht mehr wie Hulle, aber ich denke auch es ist der falsche Kompensator.

Die Systeme die ich bislang hier im Forum und im Netz gefunden habe, ziehen den Kompensator vor und zurück. Die Rillen machen eigentlich nur Sinn wenn auch der Hahn Gegenstücke besitzt.

Da ich bislang den aber nicht einzeln gefunden habe bleibt wohl nur einen neuen Kompensatorhahn zu holen - ärgerlich!!! Evil or Very Mad

Vielen Dank für die guten Ratschläge!

Very Happy

Zumindest kann heute die WM-Party losgehen

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Plörrbräu
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Anmeldungsdatum: 28.05.2014
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BeitragVerfasst am: 22.06.2014 16:40    Titel: Problem gelöst! Antworten mit Zitat

Hallo Slia,

Ursache war schlicht und einfach ein Bedien- / Denkfehler beim Fassanstich. Ich wusste nicht dass die CO²-Flasche ein Linksgewinde hat und hatte die schlicht beim Anstich voll aufgedreht und das Fass dementsprechend mit Überdruck versorgt.

Ich hatte zwar noch versucht den überschüssigen Druck abzulassen hat aber wohl nicht so wirklich funktioniert.

Nachdem das Fass zu mehr als der Hälfte geleert war hatte sich dann der Druck normalisiert. Beim nächsten Fass alles OK.

Ich fahre jetzt zwischen 1 und 1,3 bar und es läuft perfekt und mit dem Kompensator kann ich den Bierfluss super regulieren.
Obwohl ich die Funktionsweise immer noch nicht verstehe, aber hauptsache das Ding funktioniert.

Eine Frage hätte ich noch: Welcher Reinigungsinvervall ist für den Zapfhahn empfehlenswert - Die Leitung wollte ich nach jedem Fasswechsel reinigen.

Kühlschrank ist sogar groß genug um das 2. Fass vorzukühlen Cool

Beste Grüße und vielen Dank für die Ratschläge

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slia
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Anmeldungsdatum: 08.11.2007
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BeitragVerfasst am: 23.06.2014 16:40    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

mein Kühlschrank ist freistehend und läuft auf nachträglich angebauten Rädern. Somit ist es kein Problem, ihn zum nächsten Warmwasserhahn zu schieben und nach Abschrauben des Hahns über einen Adapter eine Rückwärtsspülung vorzunehmen.

Bei ortsfestem Kühlschrank würde ich eine andere, bessere Methode empfehlen, die ich abwechselnd anwende:

Besorge dir zu deinem Keg einen Partyfass Stechdegen aus Metall mit der Möglichkeit, auch Partyfässer zu leeren. Nimm ein leeres Bitfass, entferne den Anstichstopfen, befülle es mit warmem Wasser, füge entsprechend der Mengenangaben Bevi Desinfektionslösung bei, setze einem Wecomatic Gummistopfen ein, stich an und zapfe die Lösung durch das System über den Zapfhahn raus.

Hygiene ist ein Kapitel für sich. Man muss wohl als Heimzapfer Kompromisse eingehen. Mit den Schaumgummikugeln hab ich auch rumexperimentiert, eher ungeeignet.

Zur Frage, wie oft eine Anlage gereinigt werden sollte, sag ich mal" je öfter, desto besser".

Bierreste werden in der Bakteriologie als Nährboden für Schimmelpilze verwendet! Auch in der gespülten Leitung befinden sich Wasserreste, die immer noch ausreichend Sporen enthalten, um Schimmelpilzwachstum zu generieren. Hilfsreich ist es, das System nach der Reinigung noch zusätzlich mit einem Kompressor auszublasen.

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