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Qualitätsunterschiede b.Fässern m.knapperem Haltbarkeitdatum

 
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noki
Brauereiangestellter
Brauereiangestellter


Anmeldungsdatum: 13.10.2005
Beiträge: 174
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 30.12.2005 23:24    Titel: Qualitätsunterschiede b.Fässern m.knapperem Haltbarkeitdatum Antworten mit Zitat

Sorry für meine Abkürzungen im Threadtitel, aber ich (und nicht nur ich)habe Qualitätsunterschiede bei Fässern der gleichen Marke mit unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten fest gestellt.

Genauer gesagt war mein (unser) erstes Fass ein Becks Pils mit Haltbarkeitsdatum 03/06. Es schmeckte ok, aber der letzte Kick fehlte.

Das zweite Becks Pils Fass hatte Haltbarkeitsdatum 06/06 und schmeckte wesentlich besser und schön herb im Nachgeschmack. Das bestätigten alle 3 anderen Mitkoster auch.

Alle Fässer wurden bei 3 Grad genossen. Wer hat ähnliches fest gestellt?

Muss dazu sagen, dass ich in der Sache auch sehr penibel bin. Aber ich behaupte, dass ich bei meinen favorsierten Biersorten per Blindtest sagen kann, welches vom Haltbarkeitsdatum "neuer" ist. Normal sind ja ca. 6 Monate, aber nach ca. 2-3 Monaten ist m.E. schon ein Qualitätsverlust fest zu stellen.

Wie denkt ihr darüber?
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b.schmitz
Chefsekretär
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Anmeldungsdatum: 09.12.2005
Beiträge: 400
Wohnort: Grevenbroich, Rhein Kreis Neuss

BeitragVerfasst am: 31.12.2005 00:17    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Mein Vater war neulich bei einer Brauereibesichtigung in der ältesten Altbier Brauerei der Welt Es gab Gelegenheit Fragen zu stellen, eine Frage wurde gestellt, warum das Bier nur knapp 6 Monate haltbar ist und was wäre wenn man es erst danach trinken würde.

Sinngemäß wurde geantwortet, dass das Bier sich wesentlich länger halten würde als 6 Monate. Der Brauereiangestellte meinte sogar, dass ein Bier sogar ein Jahr haltbar wäre und dies der Qualität und Geschmack keinen Abbruch tun würde. Vorausgesetzt sei eine kühle und vor allem dunkle Lagerung. Ich nehme mal an, das bezieht sich speziell auf Flaschenbier.

In Brauerkreisen hat man sich auf 6 Monate MHD geeinigt, so der Brauereiangestellte.

_________________
Als ich Deinen Hals berührte,
Deinen Mund zu meinem führte,
Deinen Saft ich in mir spürte...

Oh wie sehn ich mich nach Dir -
Du geliebte Flasche Bier.
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NLG
Biersekten-Baron
Biersekten-Baron


Anmeldungsdatum: 18.09.2005
Beiträge: 3340
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 31.12.2005 00:32    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

@noki

ich nehme an, es lag nicht allgemein am verfallsdatum, sondern an der art, wie die fässer gelagert waren, bevor sie angezapft wurden. mein lager ist ein einem keller, dort herrschen derzeit durchgehend 4° und im sommer 7° - ist also ein ideales lager für die fässr. wenn es allerdings in einem mediamarkt bei 20° 4 wochen liegt und dann vielleicht noch neben den ganzen handies und krusch, kann es schon sein, dass die qualität drunter leidet. da ich meine fässer direkt ausm großhandel beziehe, habe ich bislang noch keine qualitätsunterschiede feststellen können. na gut, einmal war ein hasseröder ziemlich blechern - aber da war bestimmt der beutel kaputt - dass fass hatte nach 2 glas bier schon keinen richtigen druck mehr und irgendwie lief da alles schief. aber das war eins von vielleicht 30 fässern, die bei mir bislang durchgelaufen sind.

_________________
cuius regio eius religio...
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S`letschte no
Brauereichef
Brauereichef


Anmeldungsdatum: 14.10.2005
Beiträge: 2895
Wohnort: Balingen

BeitragVerfasst am: 31.12.2005 08:34    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Ich hab im Jahr 2000 zu einem runden Geburtstag ne Flasche Traptisten Bier geschenkt bekommen. Die muss ich jetzt noch bis 2009 kühl und dunkel reifen lassen. Dann soll sie die optimale Qualität haben.
Wenn man mal ein Buch über Bier liest stellt man überrascht fest daß es sich mit dem Bier ähnlich wie mit Wein verhält und daß es tatsächlich Biere gibt die lange Lagerung benötigen ähnlich wie ein Spitzenrotwein, auch was den Preis angeht.

Das Bier was wir so normal trinken ist wie ein sagen wir mal 3 Euro Wein und beide verlieren ab dem Tag der Herstellung nur noch an Qualität.

Das wird jeder betätigen können der schon mal bei einer Brauereibesichtigung eine Flasche direkt vom Band erhalten hat, Da gehen einem sämtliche Lampen an.

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BigP
Brauereiarbeiter
Brauereiarbeiter


Anmeldungsdatum: 20.11.2005
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 01.01.2006 16:38    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Hallo noki, ich habe ganz genau dieselbe Erfahrung gemacht!!! Allerdings habe ich den deutlichen Qalitäts- bzw. Geschmacksunterschied bei Becks mit demselben MHD festgestellt! Das Becks 03`2006 von Felbinger Getränkeberater ist alles ganz hervorragend und nicht besser oder schlechter als das mit MHD 05`2006 von ihm. Das per Versandhandel bestellte Becks MHD 03`2006 schmeckt, ich möchte fast sagen, übel! Zwar immer noch etwas besser als Flaschbier aber kein Vergleich zu Felbingers Lieferung!!! Ich habe das schon vor einigen Wochen bemerkt, dachte aber an Einbildung. Gestern haben wir dann wieder aus der Versandlieferung angestochen => Ällerbätsch 2
Meine Theorie ist, dass die Plörre eventuell überfroren ist! Wer einmal ein gefrorenes und wieder aufgetautes Bier (ohne dass die Pulle geplatzt ist) getrunken hat, der weiß wovon ich rede... Cool

_________________
Die Realität ist ein Zustand, der durch den Mangel an Alkohol vorgetäuscht wird.
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Lola
Chefsekretär
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Anmeldungsdatum: 12.12.2005
Beiträge: 386
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 02.01.2006 13:32    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

BigP hat Folgendes geschrieben:
Meine Theorie ist, dass die Plörre eventuell überfroren ist! Wer einmal ein gefrorenes und wieder aufgetautes Bier (ohne dass die Pulle geplatzt ist) getrunken hat, der weiß wovon ich rede... Cool


Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte in der Woche vor Silvester ein Fass Becks zwei Nächte auf Terasse stehen.
Vor dem Eisetzen in die PD habe ich -3° C am Fass gemessen.
Jedoch war das Bier nicht gefroren, ich konnte sofort loszapfen.
Der Geschmack war jedoch deutlich schaler als sonst üblich.

Gruss
Lola

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Fehlende Buchstaben sind mit meinem letzten Bier zusammen in die Tastaur gelaufen
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morgenmicha
Neuling
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Anmeldungsdatum: 18.06.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Cottbus

BeitragVerfasst am: 18.06.2006 07:26    Titel: Bier schmeckt und riecht nach Plastik Antworten mit Zitat

Hallo. Habe meine PD neu aus der eplus Freundschaftswerbung. Leider hab ich es zum anzapfen des ersten Fasses gestern nicht mehr in den Getränkehandel mit vorgekühlten Becks geschafft. Bei Media Markt wollte ich aber nicht zugreifen da sie ja warm sind. Also ab zur Agip-Tanke. Dort ein Faß aus dem Kühlschrank genommen, 5 Euro mehr gezahlt und schnell heim zum anzapfen. Erster Schock: Die PD misst noch 20 Grad Temperatur. Also stand das Faß wohl nicht so lange...
Knapp 6 Stunden später (zueggeben bei noch nicht 3 oder 4 Grad) mal ein paar Testgläser gezapft weil ich es nicht mehr abwarten konnte. Alle Mittrinker und ich haben sofort festgestellt: Das Bier riecht nach Kunstoff und schmeckt auch sehr danach... Also alles abgebaut und an allen Zapfeinheit teilen gerochen. Nix roch annähernd so wie das Bier. Dann am Fass gerochen, und siehe da das Loch oben am Fass roch genauso wie das Bier nach Kunstoff. Was für ein Reinfall beim ersten Fass... Aber immerhin hats die Agip zurückgenommen und Kohle ausgezahlt. Wenigstens etwas... nur mussten wir doch das 5 l Partyfass mit Billigbräu aus dem Plusmarkt trinken statt lecker Becks frisch gezapft... Sad Hat jemand schon mal ähnlcihe Efahrungen gemacht?
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INPD
Bier LKW Fahrer
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Anmeldungsdatum: 02.02.2006
Beiträge: 227
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 10.07.2006 08:57    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Mir geht das genauso. Die Fässer beim Nico sind zwar immer noch ewig haltbar und schmecken auch sehr gut (das Bier natürlich), aber als ich mal im Edeka um die Ecke gestern ein Beck´s Fass kaufte, was noch bis 8/06 haltbar war, habe ich nach einem Schluck das Fass gleich wieder rausgenommen und wieder zurück gebracht. Es war zwar "noch haltbar" aber der Geschmack war nur Fade - weniger C02, weniger Pfiff.

ich werde auf keinen Fall mehr ein Fass kaufen, welches nicht mindestens 3 Monate noch haltbar ist. Mit solchen Fässern hatte ich noch nie Geschmacksprobleme.
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INPD
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Anmeldungsdatum: 02.02.2006
Beiträge: 227
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 10.07.2006 09:01    Titel: Re: Bier schmeckt und riecht nach Plastik Antworten mit Zitat

morgenmicha hat Folgendes geschrieben:
Hallo. Habe meine PD neu aus der eplus Freundschaftswerbung. Leider hab ich es zum anzapfen des ersten Fasses gestern nicht mehr in den Getränkehandel mit vorgekühlten Becks geschafft. Bei Media Markt wollte ich aber nicht zugreifen da sie ja warm sind. Also ab zur Agip-Tanke. Dort ein Faß aus dem Kühlschrank genommen, 5 Euro mehr gezahlt und schnell heim zum anzapfen. Erster Schock: Die PD misst noch 20 Grad Temperatur. Also stand das Faß wohl nicht so lange...
Knapp 6 Stunden später (zueggeben bei noch nicht 3 oder 4 Grad) mal ein paar Testgläser gezapft weil ich es nicht mehr abwarten konnte. Alle Mittrinker und ich haben sofort festgestellt: Das Bier riecht nach Kunstoff und schmeckt auch sehr danach... Also alles abgebaut und an allen Zapfeinheit teilen gerochen. Nix roch annähernd so wie das Bier. Dann am Fass gerochen, und siehe da das Loch oben am Fass roch genauso wie das Bier nach Kunstoff. Was für ein Reinfall beim ersten Fass... Aber immerhin hats die Agip zurückgenommen und Kohle ausgezahlt. Wenigstens etwas... nur mussten wir doch das 5 l Partyfass mit Billigbräu aus dem Plusmarkt trinken statt lecker Becks frisch gezapft... Sad Hat jemand schon mal ähnlcihe Efahrungen gemacht?


Hast du die Zapfe vorher RICHTIG GUT gereinigt?? Eventuell mal den Schlauch gut durchspühlen. Mir ist das noch nie vorgekommen.
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