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(07.04.08) Störaktionen gegen Olympiaflamme

 
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55%
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11%
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Ich halte mich da raus
33%
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BSM84
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Anmeldungsdatum: 14.04.2005
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 00:14    Titel: (07.04.08) Störaktionen gegen Olympiaflamme Antworten mit Zitat

Zitat:
Url: http://www.focus.de/politik/ausland/paris-stoeraktionen-gegen-olympiaflamme_aid_268638.html

07.04.08, 13:09 Drucken

Paris
Störaktionen gegen Olympiaflamme
Der olympische Fackellauf ist in Paris von Gegnern der chinesischen Tibetpolitik gestört worden. Die Fackel wurde kurzzeitig gelöscht und von der Polizei in einen Bus gebracht.

Ein Demonstrant im Griff der PolizeiNach wenigen Minuten sei die Flamme wieder entzündet worden, hieß es. Nach Angaben der Polizei in Paris war die Flamme aus „technischen Gründen“ erloschen. Der Fackelzug wurde kurz darauf fortgesetzt, bevor er erneut angehalten wurde. Die Polizei nahm die Personalien von mehreren Demonstranten auf.

Nach Angaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gibt es ein Begleitfahrzeug, in dem eine sogenannte Laterne transportiert wird. Diese „Laterne“ ist ein geschützter Behälter, in dem das eigentliche Olympische Feuer gehalten wird. Wenn die Fackel durch Wettereinflüsse, technische Pannen oder durch Angriffe auf die Läufer erlischt, kann sie im Begleitfahrzeug erneut entzündet werden.

Straßenblockaden und Riesen-Banner

An mehreren Punkten der 28 Kilometer langen Strecke legten sich Menschen auf die Straße, um den Staffellauf aufzuhalten; die Polizei brachte die Demonstranten von der Straße weg. Auf dem Eiffelturm rollten Menschenrechtsaktivisten ein etwa vier Meter breites schwarzes Banner aus, das die Olympischen Ringe als Handschellen zeigte.

3000 Polizisten waren aufgeboten worden, um den Fackellauf vor Demonstranten zu schützen. Schon am Sonntag war es in London zu heftigen Protesten gekommen. Frankreich war die letzte europäische Station des Olympischen Feuers. Es reist danach weiter nach San Francisco. Die Olympischen Spiele finden im August in Peking statt.

Unter dem Eindruck der Proteste machte auch IOC-Präsident Jacques Rogge Druck auf Peking. „Ich bin sehr besorgt über die internationale Situation und über das, was in Tibet geschieht“, sagte er auf einer Konferenz des Internationalen Olympischen Komitees in der chinesischen Hauptstadt. „Das IOC ruft zu einer raschen und friedlichen Lösung in Tibet auf.“ Zugleich bekräftigte er seinen Widerstand gegen jede Form eines Boykotts. „Unsere Hauptverantwortung ist es, gute Wettkämpfe zu ermöglichen, die die Sportler verdienen.“

China protestiert gegen „Sabotage“

Bei der Niederschlagung von tibetischen Autonomie-Protesten in Lhasa und westlichen chinesischen Regionen wurden in den vergangenen Wochen nach Angaben Pekings 22 Menschen getötet, Anhänger des Dalai Lamas sprechen von 140 Opfern. Peking steht auch wegen der Haltung gegenüber dem Sudan in der Darfur-Krise in der Kritik.

China protestierte gegen die Störungen während des Fackellaufs am Sonntag in London. Einige „tibetische Separatisten“ hätten versucht, die Veranstaltung „zu sabotieren“, wurde ein Sprecher des Olympia-Organisationskomitees von der Nachrichtenagentur Xinhua zitiert. Ihr Verhalten sei „abscheulich“. Ein Demonstrant in der britischen Hauptstadt hatte versucht, die Flamme einem Läufer zu entreißen. Ein weiterer wollte sie mit einem Feuerlöscher ersticken. 37 Personen wurden festgenommen.

In Paris waren 80 Fackelläufer vorgesehen. Knapp 50 Wagen der Bereitschaftspolizei sollten die Flamme abschirmen, rund 300 Beamte waren als Eskorte auf Motorrädern, Inlinern oder zu Fuß im Einsatz. Die 28 Kilometer lange Strecke verlief vom Eiffelturm quer durch die Stadt über die Champs Élysées, am Rathaus und der Nationalversammlung vorbei. Der Fackellauf begann vor zwei Wochen in Griechenland.

Französische Politik in Boykott-Frage gespalten

Eine Banderole mit der Aufschrift „Paris verteidigt die Menschenrechte überall in der Welt“ prangte am Rathaus der Stadt. Die Organisation Reporter ohne Grenzen kündigte „symbolische und spektakuläre“ Aktionen an. Vom Hissen der tibetischen Flagge am Parlament wurde aber abgesehen.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy, der während der Spiele die EU-Ratspräsidentschaft inne hat, schließt einen Boykott der Eröffnungsfeier nach wie vor nicht aus. Die Entscheidung hänge von der weiteren Entwicklung in Tibet ab, sagte sein Außenminister Bernard Kouchner.

Den Grünen geht die offizielle Haltung nicht weit genug. Sie hatten einen parallelen Fackellauf für die Menschenrechte gefordert. „Wir sind das Mutterland der Menschenrechte, es sei denn, wir wollen unsere Schnellzüge, Atomkraftwerke oder Flugzeuge nach China verkaufen“, sagte der Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit der Zeitung „Journal du Dimanche“.
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hgk-1952
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 08:38    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Olampiaden öden mich an , ist für mich kein sauberer Sport mehr , da kann ich meine Freizeit sinnvoller gstalten als vor der Glotze zu hängen
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BSM3632
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 12:02    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Über das was in diesem Land seit Jahrzenten abgeht, braucht man wohl nicht zu streiten. Die Frage ist ob sich die Olympischen Spiele als Druckmittel eignen oder nicht. Natürlich kann man auch den Standpunkt der Sportler verstehen, die von einem Boykott ja unmittelbar betroffen währen. Dem gemeinen Chinesen dürfte es wohl eher relativ egal sein ob die Olympiade stattfindet oder nicht. Was hat die Bevölkerung davon? Lediglich für die Staatsführung dürfte es wohl einen ungeheuren Prestigeverlust bedeuten wenn Länder das Event boykottieren.
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BSM 4836
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 16:53    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Ach, was soll das ganze Theater ?

Alle, die sich jetzt über China aufregen, sollen mal alle Waren "Made in China" aus ihren Wohnungen und Kleiderschränken wegräumen. Dann kann man ja mal weiterreden. Olympia - ja oder nein - mir ist's egal !

Habt ihr übrigens mal gesehen, was für Leute bei den "Ausschreitungen" gefilmt wurden ? Überwiegend junge Krawallmacher. Da frage ich mich, wem von denen es überhaupt um die Politik geht und wem nur darum, Krawall zu machen !

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hgk-1952
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 16:59    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Man überlegt ja schon den ganzen Fackellauf Weltweit abzusagen wegen der Proteste
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BSM 4836
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 17:07    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

... ich würd' schon feixen, wenn die Fackel heute von der Golden Gate Bridge ins Wasser fliegt ...
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hgk-1952
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 18:14    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Ist glaube ich erst Morgen , auf einer geheimen Route ????? , die noch geändert werden kann
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BSM84
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BeitragVerfasst am: 08.04.2008 23:33    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

BSM 4836 hat Folgendes geschrieben:
Ach, was soll das ganze Theater ?

Alle, die sich jetzt über China aufregen, sollen mal alle Waren "Made in China" aus ihren Wohnungen und Kleiderschränken wegräumen. Dann kann man ja mal weiterreden. Olympia - ja oder nein - mir ist's egal !

Habt ihr übrigens mal gesehen, was für Leute bei den "Ausschreitungen" gefilmt wurden ? Überwiegend junge Krawallmacher. Da frage ich mich, wem von denen es überhaupt um die Politik geht und wem nur darum, Krawall zu machen !


Klar, aber nur weil die Firmen sich alle in dieses Billiglohnland ohne Menschenrechte verzogen hat. Aber euch Ossis ist das ja sicher klar, sind ja quasi "Brüder im Geiste".
Ich als endverbraucher kann mir leider schwer aussuchen, ohne mehrkosten wo etwas produziert wurde.
Aber ich bin kein besonders großer Chinafreund.
Ich halte China für die Gefahr des neuen Jahrtausends!
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BSM 4836
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BeitragVerfasst am: 09.04.2008 06:00    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Wieso soll uns das am ehesten klar sein, Daniel ?
Mit China hatten wir echt wenig im Sinn, die wurden ja auch erst in den letzten Jahren wirtschaftlich so stark. Unsere Freunde und Kampfesgenossen waren die Rote Armee und die Sowjetunion Wink

Und daß sich die Firmen dorthin verziehen, das hat die Grundlage im Katitalismus bzw. dem höchsten Stadium, dem Imperialismus und dem Streben nach Geld - und der kommt nun mal von Euch aus der BRD. Wir waren immerhin bis zur Wende die von Euch wirtschaftlich Ausgebeuteten. Ihr habt immerhin alle abkaufenswerten Waren gegen Westgeld von uns aufgekauft. Das ging so weit, daß ganze Firmen nur für die BRD produzierten. Ein Bekannter sagte immer, daß bei den Versandhäusern wie Otto-Versand je nach Sortiment 80 bis 95% der Waren aus der DDR kamen. So ist auch der Mangel in unseren Läden zu erklären. Erst als die DDR als Lieferant ausfiel, die BRD-Luschen-Manager über uns herfielen und alles zerstörten, wurden die Asia-Importe mehr.
Und nun gehen die Firmen eben in den Ostblock oder nach Asien. Wem willst Du das verdenken - kapitalistisch gedacht. Das würde wohl jeder von uns auch machen.

Ich finde ehrlich die ganze Hysterie mit China gewaltig übertrieben, zumal die ganzen Jahrzehnte sich auch niemand für Tibet interessiert hat. Erst jetzt, da es um Olympia geht, da kommt das hoch.

Aber nun Prost! auf Tibet und China !

Und mal sehen, ob die Fackel den heutigen Tag übersteht Laughing

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BSM84
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BeitragVerfasst am: 09.04.2008 13:43    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

Tibet hat mich schon immer interessiert, schon seit dem Film mit Brad Pitt damals...
Mit solchen Typen, wird die Fackel alles überstehen, siehe Text:

Zitat:
09.04.2008
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7224438,00.html

Bildquelle dpa
30 Fackelbegleiter wurden aus Spezialeinheiten der chinesischen Militärpolizei ausgewählt.Die mysteriösen
Männer in Blau
Chinesische Militärpolizei beschützt olympische Fackel

Ihre Gesicher sind versteinert, ganz eindeutig: mit ihnen ist nicht gut Kirschen essen. Die Männer in den blauen Trainingsanzügen beschützen die olympische Fackel auf ihrem von Protesten gesäumten Weg. Doch ihr rabiates Vorgehen sorgt für Kritik.


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09.04.2008

MEDIATHEK
Video "Chinesen verstehen Proteste nicht"Die von Peking nur als "Fackelbegleiter" bezeichneten Männer sind Mitglieder von Eliteeinheiten der chinesischen Militärpolizei. Die Spezialeinheit von 30 Mann soll die Fackel rund um die Welt vor aufdringlichen Protesten beschützen. Ihr Vorgehen in London und Paris hat viele Fragen zum Einsatz der Blaumänner aufgeworfen.



"Alle stürzten sich auf mich"
Nähere Bekanntschaft mit den chinesischen Polizisten machte die französische Journalistin Yolaine de la Bigne, die in Paris Fackelträgerin war. Sie wollte ein Haarband mit der Tibet-Flagge tragen, wurde aber von den Militärpolizisten daran gehindert. "Sie haben es gesehen. Nach vier Sekunden stürzten sich plötzlich alle chinesischen Sicherheitskräfte auf mich", sagte sie. Es seien fünf oder sechs gewesen, die auf englisch gerufen hätten: "No, no, no!" Zwei französische Athleten kamen ihr zur Hilfe, wurden aber in Sekunden von den Chinesen zur Seite gedrängt.
Auch in London hat der Einsatz der fremden Spezialkräfte für Irritationen gesorgt. Wie weit ihre rechtlichen Befugnisse als ausländische Leibwächter der Flamme gingen, blieb dabei unklar. Der viermalige Olympiamedaillengewinner und Leiter des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in London 2012, Sebastian Coe, bezeichnete die Chinesen als "Schlägertypen". "Sie haben drei Mal versucht, mich aus dem Weg zu drängen. Sie sind schrecklich", sagte der frühere Mittelstrecken-Champion.

Olympia - Fackel im SturmMeister der Schießkunst
Die Militärpolizei wird in China vielseitig eingesetzt. Sie bekämpft Waldbrände, steht aber auch bei Demonstrationen oft in der ersten Reihe. Die 30 Fackelbegleiter wurde aus Spezialeinheiten der Militärpolizei ausgewählt. Die Anforderungen für den Job sind eindeutig: Die Rekruten sollen "groß, kräftig, gut aussehend und in athletischer Körperverfassung" sein, wie staatliche chinesische Medien berichteten.

Die Mitglieder der Spezialeinheiten gelten als Meister der Schießkunst, auch beherrschen sie verschiedene Kampfsportarten. Für die Qualifikation zum Fackelträger mussten die Militärpolizisten täglich einen rund zehn Kilometer langen Berglauf absolvieren und Schlüsselworte wie "Stopp" oder "Schneller" in verschiedenen Sprachen lernen.
"Sie wirkten wie Roboter"
Das bekamen die Athleten auch zu hören: "Sie gaben schneidende Befehle wie 'Rennen!', 'Anhalten!', und ich fragte mich nur: Meine Güte, wer sind diese Leute? Ständig drückten sie meinen Arm nach oben, mit dem ich die Fackel hielt", sagte die frühere TV-Moderatorin Konnie Huq dem britischen Fernsehsender BBC nach dem Fackellauf am Sonntag. "Die Männer in Blau machten jeden verdutzt. Niemand schien zu wissen, wer sie waren. Sie wirkten wie Roboter."
Infobox
Internationaler Teil zuerst von Nazis inszeniert
Der internationale Teil des Fackellaufs wurde erst im 20. Jahrhundert eingeführt. Erstmals wurde die Fackel vor den von NS-Propaganda geprägten Spiele von Berlin 1936 durch mehrere Länder getragen. In zwölf Tagen wurde die Fackel damals vom antiken Olympia über den Balkan und Ungarn nach Berlin gebracht.

Die NS-Strategen hatten dazu große, blonde und blauäugige Fackelträger ausgewählt. In der jüngsten Vergangenheit fand das Ereignis geringere Beachtung. Bei den Spielen in Sydney im Jahr 2000 folgte ein uniformierter Wachmann dem Fackellauf, nach den Anschlägen am 11. September 2001 wurde die Sicherheit jedoch verstärkt.


Die französischen Fackelträger waren ebenfalls wütend auf die Männer in Blau mit ihren schwarzen Sonnenbrillen. "Sie haben uns angespuckt, sie haben vor niemandem Respekt", schimpfte Judoka David Douillet, Athleten-Sprecher beim Französischen Olympischen Komitee. Ihm selbst haben sie die Fackel abgenommen und einfach ausgemacht. "Alle, die das 'Glück' hatten, die Fackel zu tragen, sind schockiert", sagte er der Sportzeitung "L'Équipe". "Es gab Gewalt und einen schrecklichen Mangel an Erfahrung. Wenn sie die Probleme, die sie am Montag hatten, in Peking genau so hart und amateurhaft angehen, werden die Spiele ein Gefängnis."
Douillet wollte sich am Mittwoch offiziell bei IOC-Präsident Jacques Rogge beschweren. Bei dem rund 9,6 Kilometer langen Fackellauf durch San Francisco wurden am Mittwoch ebenfalls wieder heftige Proteste erwartet. Auch in den USA sollten die Militärpolizisten wieder zum Einsatz kommen. Dies entspreche der Übereinkunft mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und sei übliche Routine, erklärte die chinesische Botschaft in London.

von Anita Chang, ap
© ZDF 2008
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BSM 4836
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BeitragVerfasst am: 09.04.2008 17:42    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

BSM84 hat Folgendes geschrieben:
. . . Mit solchen Typen, wird die Fackel alles überstehen, siehe Text: . . .

... eine von deutschem Sicherheitspersonal ausgebildete Spezialeinheit ??? Wink Laughing Laughing Laughing

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BSM84
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BeitragVerfasst am: 09.04.2008 18:19    Titel: TV-Moderator Günther Jauch spricht sich gegen Boykott von Ol Antworten mit Zitat

Zitat:


TV-Moderator Günther Jauch spricht sich gegen Boykott von Olympiade aus

Vermischtes / News
geschrieben von Alexander.Rösch am 09.04.2008, 00:30 Uhr
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(dpa) [1] Der Fernseh- und Sportmoderator Günther Jauch [2] hat sich gegen einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking ausgesprochen.

Er halte es aber für möglich, dass die Sportler dort ein Zeichen gegen die chinesische Menschenrechtspolitik setzen. Jauch sagte am Dienstag dem Videodienst der dpa in Berlin, er sei "dagegen, dass Sportler jetzt ausbaden sollen, was Politiker nicht hinbekommen". Er halte es aber "für sinnvoll, wenn die Sportler zwar an den Olympischen Spielen in China teilnehmen, aber diese Olympischen Spiele tatsächlich nutzen, um ein Zeichen zu setzen."

Dies sei zwar schwierig, "weil die IOC-Charta das zum Teil verbietet, aber es ist zum Beispiel kein Sportler gezwungen, an der Eröffnungs- oder Schlussfeier teilzunehmen", sagte Jauch. Gerade Spitzensportler könnten mit ihrer Abwesenheit deutlich machen, dass sie sich "nicht zum Affen dieser Regierung machen lassen".


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Der Beitrag kommt von SAT+KABEL
http://www.satundkabel.de/

Die URL für diesen Beitrag lautet:
http://www.satundkabel.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=35331

Die folgenden URLs sind im Beitrag enthalten:
[1] http://www.dpa.de/
[2] http://www.guenther-jauch.de


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