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Mondalter präzise auf 4527 Millionen Jahre datiert

 
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BSM84
Brauereichef
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Anmeldungsdatum: 14.04.2005
Beiträge: 4084
Wohnort: Ludwigshafen am Rhein

BeitragVerfasst am: 25.11.2005 12:48    Titel: Mondalter präzise auf 4527 Millionen Jahre datiert Antworten mit Zitat

Mondalter präzise auf 4527 Millionen Jahre datiert
Nur als Silhouette ist ein Mann zu erkennen, der scheinbar nach dem Mond greift. Der Himmelskörper ist vor 4527 Millionen Jahren entstanden.


Münster/Washington - Der Mond ist vor 4527 Millionen Jahren entstanden. Das hat die nach Forscherangaben bislang präziseste Bestimmung des Mondalters ergeben.
Der Erdtrabant hat sich damit nur rund 30 bis 50 Millionen Jahre nach Entstehung unseres Sonnensystems gebildet, wie die Forscher der Universitäten Münster, Köln und Oxford (Großbritannien) im Fachjournal «Science» (DOI: 10.1126/science.1118842) berichten. Diese Datierung stützte die gängige Theorie der Mondentstehung und damit zugleich auch diejenige der Geburtsstunde der Erde, teilte die Universität Münster mit. Grundlage der neuen Erkenntnisse sind Analysen bestimmter Metalle aus Mondproben verschiedener «Apollo»-Mondflüge.

Bisherige Schätzungen des Mondalters hätten sich im Wesentlichen auf ungenaue Datierungen nur weniger Mondgesteine gestützt, hieß es. Diese Untersuchungen zeigten lediglich, dass der Mond in den ersten 100 Millionen Jahren unseres Sonnensystem entstanden sein muss. Die neuen Forschungen datieren das Mondalter mit einer Unsicherheit von nur noch zehn Millionen Jahren, betonte die Hochschule. Die Forscher um Thorsten Kleine von der Universität Münster analysierten die Häufigkeit des Isotops Wolfram-182 im Mondgestein. Es ist teilweise aus dem radioaktiven Hafnium-182 entstanden, das in geologischen Maßstäben sehr schnell zerfällt. Die Menge von Wolfram-182 gibt daher relativ genauen Aufschluss über das Gesteinsalter.

Die neuen Erkenntnissen eröffneten auch Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Erde, betonte die Hochschule. Nach der gängigen Theorie einer großen Kollision war der Vorläufer unseres Heimatplaneten, die so genannte Proto-Erde, mit einem Mars-ähnlichen Objekt zusammengestoßen. Die Trümmer der Kollision bildeten eine Scheibe um die Erde, woraus sich der Mond formte. Der zunächst flüssige Magma-Ozean auf dem jungen Mond muss den neuen Ergebnissen zufolge vergleichsweise schnell in nur 20 Millionen Jahren erstarrt sein.

Die große Kollision markiere mit großer Wahrscheinlichkeit auch das Ende der Erdentstehung und damit die Geburtsstunde unseres Heimatplaneten. Bisher habe auch dies nicht eindeutig datiert werden können, berichten die Forscher. Da die ältesten Gesteine auf der Erde mindestens 500 Millionen Jahre jünger sind als der Planet selbst, kamen sie zur Bestimmung des Erdalters nicht in Frage. Die Erkenntnisse zur Mondentstehung, die nach dieser Theorie mit der Geburtsstunde der Erde zusammenfällt, können hierzu eine Antwort geben.



© dpa - Meldung vom 25.11.2005 11:02 Uhr
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Bierheimer
Brauereiangestellter
Brauereiangestellter


Anmeldungsdatum: 12.11.2005
Beiträge: 188
Wohnort: Main Spessart

BeitragVerfasst am: 25.11.2005 13:05    Titel: (keine Überschrift) Antworten mit Zitat

angeblich kann man auch eine Wasserträgerin im Mond sehen...


Eine Frau war an einem Sonntagabend, als der Mond bereits am Himmel stand, mit zwei Eimern Wasser unterwegs.Das Gewicht drückte sie, und da ein junger Ritter weit und breit nicht zu sehen war, wandte sie sich keuchend und schimpfend an den Mond:
"Elender, warum bist du mir nicht beim Tragen behilflich und glotzt nur faul zu mir herunter?!"
Der Mond leistete ihr augenblicklich Hilfe, doch anders, als sie es sich vorgestellt hatte.
Zornig zog er sie mit ihren beiden Eimern zu sich empor, wo sie heute noch jedermann sehen kann.

(Die keifende Wasserträgerin aus "Wie die Teufel den Mond schwärzten")

_________________
Solong, Thomas
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